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Aufenthaltsabgabe im Kaiserwinkl

Kaiserwinkl Card Gastekarte Tirol Austria

Aufgrund eines Tiroler Gesetzes unterliegen grundsätzlich alle Nächtigungen im Rahmen des Tourismus einer Abgabepflicht. Die sogenannte Ortstaxe oder Kurtaxe wird unabhängig vom Unterkunftspreis eingehoben und dient zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur im Kaiserwinkl wie Instandhaltung der Wege, Regiobus, Loipennetz, Beschilderung, etc.
Für das Gebiet des Tourismusverbandes Kaiserwinkl beträgt die Aufenthaltsabgabe pro Person € 1,90 je Nächtigung (ab 01.11.2017). Nicht abgabepflichtig sind Nächtigungen von Kindern bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem sie den 15. Geburtstag feiern. Mehr zu Ausnahmen unten.

Übrigens: Jeder Gast, der in einer Unterkunft im Kaiserwinkl nächtigt, hat Anspruch auf die Kaiserwinkl Card, die ihm vom Vermieter ausgehändigt wird.

10 Fragen zum Meldewesen

1) Was ist die Ortstaxe oder Nächtigungsabgabe?
Grundsätzlich unterliegen in Tirol alle Nächtigungen im Rahmen des Tourismus der Abgabepflicht, sofern kein Befreiungstatbestand vorliegt (geregelt im Tiroler Aufenthaltsabgabengesetz). Im Kaiserwinkl beträgt die Nächtigungsabgabe 1,90 Euro pro Person und Nacht (ab November 2017).

2) Welche Pflichten gelten für den Betrieb?
Die Meldepflicht trifft grundsätzlich den Gast, jedoch ist der Inhaber des Beherbergungsbetriebes für die Eintragung in den Gästeblättern verantwortlich, er hat den Gast auf seine Meldepflicht(en) aufmerksam zu machen. Der ausgefüllte Meldezettel muss vom Gast unterschrieben werden! Der Gastgeber muss die Aufenthaltsabgabe spätestens bei der Begleichung der Rechnung vom Gast einheben.

3) Wie wird die Meldepflicht kontrolliert?
Das Amt der Tiroler Landesregierung als Abgabenbehörde ist berechtigt, Kontrollen durchzuführen. Die Kontrollorgane müssen sich ausweisen. Ihnen sind auf Verlangen die für die Prüfung erforderlichen Unterlagen vorzulegen.

4) Welche Ausnahmen von der Abgabepflicht gibt es?
- Nächtigungen im Rahmen der Ausübung einer Erwerbstätigkeit, sofern der ununterbrochene Aufenthalt mindestens elf Nächte dauert (Arbeiter, Busfahrer)
- Nächtigungen im Rahmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung
- Nächtigungen im Rahmen von lehrplanmäßigen Veranstaltungen von öffentlichen Schulen/Hochschulen (Schulbestätigung ist verpflichtend beizubringen)
- Nächtigungen von Verwandten (bis zum Geschwisterkind)
- Nächtigungen von Kindern bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem sie das 15. Lebensjahr vollenden (d.h. 2017 sind Jahrgänge 2002 und jünger befreit)

5) Was gilt für Gäste mit körperlicher Beeinträchtigung?
In Tirol hat der Gesetzgeber bei den Nächtigungen in Beherbergungsbetrieben abgabenrechtlich keine Unterscheidungen zwischen Nächtigungen von Personen mit oder ohne Behinderung getroffen. Dies auch deshalb, weil die Gleichstellung und Gleichbehandlung von Menschen in sämtliche Rechtsbestimmungen integriert und im jeweiligen Wirkungsbereich beachtet worden ist. Behinderte Menschen haben daher in Tirol die Aufenthaltsabgaben zu entrichten.

6) Was ist mit Gruppen?
Teilnehmer einer Reisegruppe (ab 8 Personen) können gesammelt gemeldet werden. Dazu ist eine Liste mit allen Personen nötig.

7) Was ist „elektronisch“ melden?
Das elektronische Meldewesen bietet viele Vorteile. Man braucht dazu nur einen PC oder Laptop und einen Drucker, das örtliche Gemeinde- bzw. Meldeamt vergibt die Zugangsdaten. Nachdem der Gast das Infoblatt ausgefüllt hat, werden die Daten in das elektronische Gästeblatt eingetragen und der Vermieter erspart sich den Weg zum Gemeindeamt. Des weiteren werden Gästedaten gesammelt, sie sind auswert- und wiederverwendbar, auch kann das elektronische Gästeblatt schon vorher ausgefüllt werden. Gleichzeitig kann der Vermieter die Kaiserwinkl Card ausdrucken, die Vorlagen dafür sind wesentlich günstiger als die per Hand auszufüllenden Karten.

8) Was ist die Freizeitwohnsitzabgabe?
Zu unterscheiden von der Nächtigungsabgabe ist die Zweitwohnsitzabgabe, die die speziellen durch Zweitwohnsitze verursachte Kosten (z. B. Unterhalt Kanal- und Straßennetz) abzugelten versucht. „Freizeitwohnsitze“ sind Gebäude, Wohnungen oder sonstige Teile von Gebäuden, die nicht der Befriedigung eines ganzjährigen Wohnbedürfnisses dienen, sondern zum Aufenthalt während des Urlaubs oder des Wochenendes verwendet werden.
Neben der „Freizeitwohnsitzpauschale“ gibt es die „Campingpauschale“ für eine mobile Unterkunft, die länger als sechs Wochen innerhalb einer Saison auf einem Campingplatz abgestellt wird.

9) Wer ist vor Ort für die Verwaltung zuständig?
Grundsätzlich ist die Tourismusabteilung beim Land Tirol als Abgabenbehörde für die Einhebung und Kontrolle der Aufenthaltsabgabe sowie der Freizeitwohnsitz- und Campingpauschale verantwortlich.
In den Orten im Kaiserwinkl wird das Gäste-Meldewesen von den Gemeinden betrieben. Das heißt, für Korrekturen und Rückfragen ist das jeweilige Meldeamt zuständig.

10) Was geschieht mit dem eingenommenen Geld
Die Einnahmen bekommt der jeweilige Tourismusverband vom Land Tirol zugewiesen. Mit der Aufenthaltsabgabe werden insbesondere auch infrastrukturelle Einrichtungen erhalten und betrieben. Der Tourismusverband Kaiserwinkl finanziert beispielsweise den Regiobus mit und betreut hunderte Kilometer Langlaufloipen und Wanderwege sowie das Freibad in Kössen.

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