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#wow_kaiserwinkl

Spazieren mit Kinderwagen im Kaiserwinkl

Spazierengehen gehört für Eltern mit kleinen Kindern zum Alltag dazu – und bei uns im Kaiserwinkl kann man mit bester Aussicht „wagerln“. Auch Baby Ninja dreht regelmäßig ihre Runden und kommt dabei in den Genuss eines einzigartigen Panoramas, mit Wildem und Zahmen Kaiser, dem Walchsee und der Tiroler Ache direkt vor der Haustüre.

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Es gibt zahlreiche Wege, die mit Kinderwagen leicht befahrbar sind und fernab der Hauptstraße liegen, sodass einem ungestörten Schläfchen nichts im Wege steht. Je nach Tages- und Jahreszeit findet sich auch immer eine Strecke mit Schatten oder in der Sonne, damit die schiebende Person ebenfalls die frische Luft und die Bewegung genießen kann. Auch Rastplätze gibt es auf den verschiedenen Routen zahlreiche: Die Bänke, die vom Tourismusverband aufgestellt werden, laden zum Verweilen und Ausblick genießen ein. Das Schöne am wagerln in Kössen sind für uns neben der Tiroler Berglandschaft die Begegnungen mit Freunden und Bekannten, denen man auf seinen Touren immer wieder über den Weg läuft. Sei es ebenfalls mit Kinderwagen oder während einer anderen Aktivität.

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Besonders häufig passiert uns das auf der Achendammrunde. Dieser Rundweg führt uns über einen flachen Schotterweg von der Hüttwirtsbrücke, vorbei an der Landbrücke bis zur Staffenbrücke und in einer Schleife wieder zurück. Besonders reizvoll an dieser Route ist für uns, dass man sie beliebig abkürzen kann, sodass wir nicht immer die vollen 4,2 Kilometer laufen, sondern je nach Laune, Zeit und Wetter eine Strecke wählen, die in unser Tagesprogramm passt. Baby Ninja liebt das leichte Ruckeln, dass durch den Schotter entsteht und ist meist bereits nach wenigen Minuten eingeschlafen. Während die Kleine in ihrem Wagen chillt, habe ich Zeit für einen kurzen Ratscher mit den anderen Spaziergängern, die uns auf ihrem Weg entgegenkommen – nicht eine Runde vergeht ohne einen kurzen Plausch.

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Wenn wir motiviert sind, eine große Runde zu drehen, machen wir uns auf den Weg Richtung Kranebittau, über Kreuzhäusl und anschließend über Leitwang zurück nach Hause. Unser erster Stopp ist dann bei gutem Wetter die Fliegerbar, an welcher ich mir einen Kaffee zum Mitnehmen gönne oder – wenn wir die Route quasi Rückwärts gehen – einen kurzen Einkehrstopp einlege. Ein kleiner Nachteil dieser Strecke ist, dass es nicht überall einen ausgezeichneten Gehsteig gibt. Allerdings hält sich der Verkehr an den entsprechenden Stellen in Grenzen und die verschiedenen Verkehrsteilnehmer nehmen Rücksicht aufeinander, sodass wir noch nie das Gefühl hatten, wir könnten dort nicht entspannt langspazieren. Auf diesem Kurs gibt es leichtere Steigungen – beispielsweise in Kranebittau Richtung Eurocamp oder in umgekehrter Gehrichtung in Leitwang vom Brennerwirt weg – die aber aufgrund der asphaltierten Oberfläche auch mit Kinderwagen gut zu bewältigen sind. Für den Fall, dass die Stimmung bei Baby Ninja kippt, können wir auch bei dieser Runde eine Abkürzung nehmen und statt über Leitwang den Rückweg anzutreten uns bereits über Schwandorf wieder zurück nach Hause machen. So oder so ist mir in beiden Fällen zum Glück ein Kaffee von der Fliegerbar zur Stärkung sicher.

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Auch im Motorikpark Kössen gehen wir gerne spazieren, die Runde ist schattig und bietet viele Plätze zum Rasten. Hier ist ein kleiner Nachteil für uns, dass wir nicht direkt von der Haustüre aus zum Startpunkt kommen, sodass wir noch einige Meter gehen müssen, um zum Parkplatz zu gelangen. Diese Route wählen wir deshalb nur bei gutem Wetter und wenn wir viel Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang haben. Oder aber, wenn uns Freunde mit älteren Kindern begleiten, die das Bewegungsangebot bereits nutzen können.

Noch ist Baby Ninja zu klein, um an den Geschicklichkeitsstationen zu turnen, aber in einem Jahr sieht das schon ganz anders aus und wir können dem reinen wagerln noch eine Action-Komponente hinzufügen. Im Moment genießt das Baby die Aussicht aus ihrem Kinderwagen heraus und freut sich darüber, überall hingeschoben zu werden.

Lisa Berke

Lisa Berke

Lisa Berke, 35, lebt seit fünf Jahren in Kössen und ist seit 2026 Mama von Baby Ninja. Zugezogen aus dem schönen Köln, erkundet sie jetzt mit Kinderwagen die Region nochmal auf eine ganz neue Art und Weise. Als ausgebildete Journalistin teilt sie im Kaiserwinkl Magazin ihre Erfahrungen und gibt Tipps für babyfreundliche Aktivitäten.

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