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Kaiserwinkl

Osterbastelei

Eier färben mit Naturfarben

Corinna Ellmer

Corinna Ellmer

Ostern steht vor der Tür und meine Tochter freut sich schon unglaublich auf den Osterhasen und das Eiersuchen. Wie jedes Jahr wollen wir auch diesmal dem Osterhasen zur Hand gehen und ein paar schön verzierte Eier für ihn bereitstellen, die er dann verstecken kann. Diesmal wollen wir uns an natürlich gefärbten Eiern versuchen und müssen uns deshalb erst einmal hinaus in den Garten begeben und Pflanzen sammeln. Der Rest wird dann durch Zutaten aus der Küche ergänzt.

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Für unsere grünen Eier brauchen wir Brennnesseln – das sollte kein Problem sein! Für gelbe Eier nehmen wir Kurkuma, für rote wollen wir die Schalen von roten Zwiebeln versuchen und für blaue Eier haben wir Heidelbeeren. Die Basis bilden zwei Kartons mit weißschaligen Eiern. Damit bekommen wir von jeder unserer vier Farben 5 Eier – perfekt für die 4 Kinder in der engeren Familie.

Zur Vorbereitung werden unsere Eier erst einmal hartgekocht. In der Zwischenzeit können wir schon mit dem Herrichten der Farben beginnen. Für unser Gelb geben wir 4 Esslöffel Kurkuma-Pulver in einen Liter Wasser und lassen ihn eine halbe Stunde stehen. Jeweils 100 Gramm Zwiebelschalen und Brennnesselblätter bekommen ebenfalls ihren eigenen Liter Wasser und dürfen für eine halbe Stunde einweichen. Die Heidelbeeren (auch 100 g) werden halbiert und dann noch von meiner Tochter mit großer Begeisterung mit dem Stößel des Mörsers zerquetscht. Auch sie bekommen ein Wasserbad und dürfen eine halbe Stunde ziehen.

  • Kaiserwinkl, Eier werden gekocht
  • Kaiserwinkl, Zwiebelschalen für die rote Farbe
  • Kaiserwinkl, Kurkuma-Pulver für die gelbe Farbe

Nach dieser Rastzeit werden die vier Töpfe mit Farben auf den Herd gestellt und für ca. 30 Minuten eingekocht. Dann werden die Farben durch einen Kaffeefilter in Müslischüsseln gegossen und kommen zum Abkühlen auf die Fensterbank. Unsere gekochten Eier werden in kaltem Wasser abgeschreckt und dann mit Essigwasser gründlich gereinigt, damit die Farben besser halten.

Dann kommen die Eier endlich in den Farbsud. Meine Tochter wird mit der Aufgabe betraut, die Eier immer wieder vorsichtig zu bewegen, damit sich die Farbe gleichmäßig verteilen kann. Nach zwei Stunden und mehreren spannenden Runden UNO überwiegt dann die Ungeduld und wir holen die jetzt (hoffentlich) bunten Eier aus ihrem Farbbad. Wie bei jedem neuen Bastelexperiment bin ich ein bisschen nervös, aber als die Eier dann auf ihrer Küchenrolle zum Trocknen aufliegen, bin ich doch angenehm überrascht. Alle vier Farbtöne haben eine annehmbare Intensität erreicht und meine Tochter ist sichtlich stolz auf ihr Werk. Dann kann der Osterhase ja kommen!

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Kaiserwinkl, Gefärbte Ostereier

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