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Kaiserwinkl

Flambierter Kaiserschmarrn á la Christian

Sich den Lockdown versüßen lassen

Miriam Kitzbichler

Miriam Kitzbichler

Mich gelüstet es ja schon lange nach einem richtig leckeren Tiroler Kaiserschmarrn auf einer Almhütte – nur wann ich da wieder einen bekommen werde, steht leider noch in den Sternen.
Der Bruder meines Freundes arbeitet normalerweise als Koch in hochdekorierten Haubenrestaurants – eigentlich in der Schweiz. Doch momentan ist Christian in Tirol und zum Daheimbleiben gezwungen. Er ist wieder in die WG zu seinem Bruder gezogen und zu meinem Glück verwöhnt er uns hin und wieder mit kulinarischen Köstlichkeiten.

Die besten Zutaten für den besten Kaiserschmarrn

Also, der Koch ist schon mal organisiert und dann geht es ans Einkaufen der Zutaten. Los geht’s mit Bio-Eiern von glücklichen Hühnern: Da fiel mir die Wahl nicht schwer – für einen Kaiserschmarrn brauchts die Kaisereier vom Koasarahof. Die gibt’s an vielen Verkaufsstellen im Kaiserwinkl, unter anderem auch in drei wunderschön gestalteten Selbstbedienungshütterln.

  • Selbstbediengungshüttl vom Koasarahof, Kaiserwinkl
  • Selbstbediengungshüttl vom Koasarahof, Kaiserwinkl
  • Glückliche Hühner vom Koasarahof, Kaiserwinkl

Milch und Butter aus der neuen Bio Käserei Walchsee

Biokäserei Walchsee
Biokäserei Walchsee

Am 1. September 2020 wurde die neue Käserei mit Verkaufsladen, Bistro und Seminarräumen eröffnet. In der Biokäserei wird ausschließlich Heumilch aus biologischer Landwirtschaft verwendet. Dadurch, dass die Kühe im Sommer nur Almgras, Kräuter und Blumen und im Winter Heu und Getreideschrot zu fressen bekommen, entsteht der einzigartige Geschmack der Heumilch. Diese bietet dann die Grundlage für die unzähligen, unvergleichlich gut schmeckenden Milchprodukte.

Zutatenliste:

Nach dem Abwiegen der Zutaten oder viel mehr dem groben Schätzen (weil bei Christian geht das eher nach Gefühl) kanns auch schon losgehen!

Kaiserschmarrn á la Chrisi

  • 140 g Mehl
  • ca. 100 ml Milch (nach Gefühl ;-))
  • 6 Eier
  • Zucker und Staubzucker
  • 1 Handvoll Rum-Rosinen
  • Butter zum Backen und verfeinern
  • Für die karamellisierten Apfelspalten:
  • 2 Äpfel
  • Zucker
  • Weißwein zum Ablöschen
  • Heidelbeeren zum Drüberstreuen
Rum-Rosinen
Rum-Rosinen

Vorab wurde ich beauftragt die Rosinen in Rum einzulegen, das macht man am besten schon mehrere Tage im Voraus. Meine Hausbar ist gut gefüllt und so kann ich die Rosinen in den vollmundigen Rum von Tirolikum einlegen. Neben dem Gin und vielen Edelbränden wird auch der Rum direkt in Walchsee hergestellt.

1. Zuerst werden die Äpfel in Spalten geschnitten, gleichzeitig der Zucker in einer Pfanne karamellisiert. Sobald der Zucker braun ist, kann man die Äpfel ein bisschen mitbraten. Dann mit einem Schuss Weißwein ablöschen, die Temperatur runterdrehen und mit Heidelbeeren oder anderem Lieblingsobst vermischen und auf dem Herd stehen lassen.

2. Das Mehl mit der Milch verrühren, bis keine Klümpchen mehr übrig sind.
3. Die Eier in die Schüssel dazuschlagen und vorsichtig in die Masse unterrühren.

4. Butter in einer Pfanne schmelzen und dann den Teig hineingeben.
5. Deckel drauf und ein paar Minuten warten bis er schön aufgeht.
6. Die Rosinen drüberstreuen.
7. Zum Wenden am besten den Teig vierteln und die Ecken einzeln umdrehen.
8. Wieder warten und aufbacken lassen

9. Zucker drüberstreuen und in mundgerechte Stücke zerreißen.
10. Den Rum aus den Rosinen in die Pfanne geben und am besten mit einem Bunzenbrenner anzünden, dadurch karamellisiert der Zucker.

11. Anrichten und schmecken lassen!

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