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#wow_kaiserwinkl

Spontan zum Rafting

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Der Sommer ist in Tirol angekommen und erwärmt nicht nur unsere Gemüter. Baden und Zeit auf den Bergen kühlen gut, aber das kann man auch noch toppen. Ganz kurzentschlossen übermannte uns die Idee zum Rafting auf die Kössener Ache zu gehen. Da haben ich und meine Tochter den Betrieb Sport und Natur in Kössen kontaktiert und noch ganz spontan zwei Raftingplätze für den Nachmittag ergattert, Start um 13:30 Uhr direkt an der Ache. Somit los, rein in die Badesachen und ab zum Abenteuer.

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Sicherheit und Ausrüstung

Unser Raftingguide Andi gab uns eine kurze Unterweisung zur Sicherheit und Vorbereitung, bester Tipp: Nur mitnehmen was man wirklich braucht, Schmuck und Sonnenbrille zurücklassen, eine nötige optische Brille wird mit Band gesichert, denn die Ache gibt nicht nur, sie nimmt auch ziemlich alles was nicht niet- und nagelfest ist. Dann teilte er uns das passende Equipment zu, Neoprenanzug und Neoprenschuhe, wärmende Jacke, Schwimmweste und Helm.

Die ersten Übungen

Unser erster Kontakt zum Boot und den Paddeln war noch an Land. Eine kurze Einschulung über Manöver, Befehle und Anweisungen vom höchst sympathischen und auch ziemlich austrainierten Guide ließ uns gleich fühlen, dass wir in besten Händen sind. Und schon ging es auf den zugewiesenen Bootsplätzen ab ins Wasser. Beinahe zeitgleich starteten wir mit zwei weiteren Booten des gleichen Betreibers. Das erste Stück auf der hier eher ruhigen Ache nutzten wir, um die Befehle zu üben, Steine zu umschiffen und ab und zu konnten wir auch Bodenkontakt unseres Schiffs spüren.

Feldalm Hütte

Action auf der Ache

Schön langsam nahm der Fluss mehr Fahrt auf und unser Guide war auf das Funktionieren seiner Crew angewiesen. Beim ersten unserer Überholmanöver eines anderen Bootes wurden wir angewiesen die anderen Insassen möglichst nass zu spritzen, anscheinend Pflicht eines jeden Rafters, mit Vergnügen! Auch wir wurden ziemlich nass, das erste Mal sind wir in der 13 Grad kühlen Ache über die warmen Neoprenanzüge froh. Kehrwasser nach Steinhindernissen nutzten wir um Pirouetten zu drehen und konnten die Kraft des Wassers so richtig spüren.

Driftschwimmen in der Strömung

Nun durften sich alle ins Wasser gleiten lassen und ca. 200 Meter von der Strömung beim Driftschwimmen mitziehen lassen, da kriecht die Kälte in den Körper! Im flacheren Wasser schwammen wir alle auf eine Sandbank um unser Schiff wieder zu übernehmen. Spätestens jetzt war niemand mehr überhitzt und wir paddelten weiter über Stromschnellen und seichteres Wasser zum wahrscheinlich aufregendsten Punkt unseres heutigen Ausflugs ganz in der Nähe der Entenlochklamm und des Gasthauses Klobenstein.

Feldalm

Klippenspringen aus sechs Metern Höhe

Klippenspringen aus 6 Metern Höhe in die Strömung. Von unten sieht es eher harmlos aus, wenn man oben steht, gehört doch richtig Mut dazu, um den Absprung zu schaffen. Hier klinkte sich der ein oder andere aus und wartete in der Sonne auf die Rückkehr der Springer.

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Die Passage „Waschmaschine“

Und weiter geht die gemeinsame Reise zur Passage „Waschmaschine“, die wir ganz nahe an Felsen durchschwimmen können, bei starker Strömung scheinen die Schwimmbewegungen kaum mehr zu wirken, spannend! Nun haben wir die Staatsgrenze überschritten und sind auf deutscher Seite angekommen. Der Fluss wird wieder ruhiger, einige Stromschnellen müssen noch kraftvoll durchpaddelt werden und langsam nähern wir uns dem Ausstiegspunkt bei einer Schotterbank.

Rückkehr zum Basislager

Wir heben mit vereinten Kräften das Boot aus dem Wasser und tragen es einen kleinen Hügel hoch bis zum Schiffsanhänger. Wir reisen ziemlich durchnässt mit dem Bus, im Sommer für die Rafter, im Winter als Schibus im Dienst, wieder zurück zum Basislager bei Sport und Natur in Kössen. Raus aus den nassen Klamotten und nach der Wäsche wieder zurück auf den Kleiderbügel für die nächsten abenteuerlustigen Wassersportler.

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Ein unvergessliches Erlebnis

Eine kurze Nachbesprechung darf nach diesem Erlebnis nicht fehlen, Drinks und auch Snacks werden hier direkt angeboten und schön langsam kommt wieder wohlige Wärme zurück in die Körper. Ein einzigartiger Tag, Abkühlung, Action, Gruppendynamik und Nervenkitzel, viele Elemente machen diesen Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Peter Mayr

Peter Mayr

Peter lebt in Walchsee und arbeitet als Diätkoch im Krankenhaus. Er genießt seine Freizeit am liebsten draußen in der Natur. Im Winter Schi fahren, Langlaufen und ein wenig Snowboarden, im Sommer beim Laufen oder Rennrad fahren. Wenn es mal hoch hinaus gehen soll ist Peter mit dem Mountainbike oder Wanderschuhen in den Bergen unterwegs. Bewegung ist meist angesagt, mal alleine aber am liebsten mit Familie.

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